Sprechstunde für Informationen und Beschwerden

Die Rechtsanwälte, die Mitglieder des Kammerausschusses sind, stehen den Bürgern abwechselnd für eventuelle Fragen oder Beschwerden bezüglich der Tätigkeit bzw. des Verhaltens der Rechtsanwälte zur Verfügung.

Der Sinn dieser Sprechstunde besteht darin, eine grössere Nähe zwischen Bürger und Rechtsanwalt herzustellen, indem genaue Informationen über die Rechte des Klienten in seiner Beziehung zum Rechtsanwalt gegeben werden. Derzeit wird die Sprechstunde jeden Montag vormittag, nach vorheriger Terminabsprache, in den Räumen der Rechtsanwaltskammer abgehalten.

In jedem Falle kann jeder, der der Ansicht ist, dass ein eingetragener Rechtsanwalt sein Mandat nicht korrekt erfüllt hat, nicht nur zur Sprechstunde erscheinen, sondern auch dem Kammerausschuss eine Prüfungsanfrage vorlegen. Diese Prüfungsanfrage sollte schriftlich sein und über beigelegte Unterlagen verfügen.

Je detallierter die beigelegten Unterlagen sind, desto einfacher ist es für den Kammerausschuss, festzustellen, ob und in welchem Maße ein Rechtsanwalt eventuell gegen die Berufsordnung verstossen hat.

Die vom Kammerausschuss erfolgte Prüfung bezieht sich nur auf die berufliche Korrektheit des Rechtsanwaltes und hat keinerlei unmittelbaren juristischen Wirkungen; dafür muss nämlich auf jeden Fall eine gerichtliche Klage eingebracht werden.
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